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Während vier Jahrhunderten lag die Gegend im Grenzgebiet des Römischen Reiches am „Limes Romanus“. Während der Zeit des Großmährischen Reiches bauten Slawen hier eine befestige Anlage, die sich in dieser Zeit zu einem wichtigen Zentrum entwickelte.
Im 10. Jahrhundert wurde die Gegend um Bratislava Teil des sich formierenden Ungarischen Königreiches. Im 11. Jahrhundert wurden ein Steinpalast und die Kirche des Hl. Erlösers mit dazugehöriger Kapelle auf dem Burghügel errichtet. Unter der Herrschaft von Sigismund von Luxemburg wurde im 15. Jahrhundert eine Burg im Gotischen Stil als Festung gegen Husareneinfälle gebaut. Während dieser Zeit wurde um 1437 ein neuer Eingang zur Burg – das Sigismund-Tor – und ebenfalls 7-Meter-breite Festungsmauern an der Westseite errichtet. Ebenso wurde ein tiefer Burgbrunnen ausgehoben.
Im 16. Jahrhundert ließ König Ferdinand die Burg im Renaissance-Stil umbauen, während sie im 17. Jahrhundert, als Sitz des Erb-Provinzhalters Pálffy, ein neues Gesicht im Barock-Stil erhielt. Unter der Herrschaft von Maria Theresia schließlich wurde die Burg nach den Bedürfnissen ihres Schwiegersohnes Albert Herzog und Statthalter von Sachsen-Teschen, ein begeisterter Kunstsammler, eingerichtet; er stellte seine Werke in der Burg aus. Seine Sammlung wurde später nach Wien verlegt und bildete die Basis der heutigen Galerie Albertina.
Zur Zeit Josephs II. beherbergte die Burg ein Priesterseminar. Sie diente später auch als Kaserne für Soldaten bis sie im Jahr 1811 durch einen Brand völlig zerstört wurde. Im Anschluss blieb sie lange Zeit eine Ruine bis sie in den Jahren 1953-1968 von Grund auf renoviert wurde.
Seit der Unabhängigkeit der Slowakei diente die Burg dem Slowakischen Parlament als repräsentativer Ort, welche auch Sammlungen des Slowakischen Nationalmuseums beherbergte. Im Jahr 2008 begann ein großes Restaurationsprojekt, welches rund 5 Jahre Zeit in Anspruch nehmen wird. Aus diesem Grund können Besucher derzeit das Innere der Burg nicht besichtigen, aber die äußere Burganlage mit Aussicht über die Donau bleibt öffentlich zugänglich.
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