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Franziskanerkirche und Kloster

Franziskanerkirche und Kloster
 

 
 

Die Franziskanerkirche, geweiht im Jahr 1297, ist eine der Juwelen Gotischer Architektur in der Slowakei, obwohl ihre Fassade in den barocken Stil umgebaut wurde. Zur Kirche gehören ein original gekreuzter Arkadengang und die Kapelle des Heiligen Johannes dem Täufer, dem Evangelisten, aus dem 14. Jahrhundert, welche zu den seltensten Gotischen Bauwerken in der Slowakei gehört.

 

Im Jahr 1526 wurde hier das Ungarische Parlament während der Regierungszeit des ersten Habsburgischen Königs, Ferdinand I., gewählt. Von da an war die Kirche der Ort, an dem Ungarische Adelsmänner zu Rittern des Goldenen Sporn geschlagen wurden (als Teil des königlichen Krönungszeremoniell).

 

Eine der seitlichen Kapellen ist ein originalgetreuer Nachbau der Kapelle der Jungfrau Maria in Loreto, Italien, die im  18. Jahrhundert gebaut wurde; in ihr sind ein Marmoraltar mit einer Statue der Jungfrau Maria zu sehen.

Ein Erdbeben im Jahr 1897 schwächte den ursprünglichen gotischen Turm, der in der Folge abgebaut wurde und in den Park Sad Janka Kráľa am südlichen Donauufer gebracht wurde, wo er noch heute steht. (Die Einwohner damals waren sich einig, dass es sich bei dem Erdbeben um göttlichen Zorn handeln musste, da sie die Franziskaner-Brüder des gottlosen Lebensstils bezichtigten).

 

WWW:

www.frantiskani.sk (auf Slowakisch)

Adresse:

Františkánsky kostol (Franziskanerkirche)

Františkánska 2

811 01 Bratislava

 
Verantwortlich: Martin Bátora
Enstanden / aktualisiert: 19.3.2010 / 19.3.2010

 

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